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Museum Bünde
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Exponate des Monats

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Dezember 2023

Name:             Sphenocephalus cataphractus

Objekt:            Knochenfisch

Herkunft:        Sendenhorst, NRW

Datierung:      Sendenhorster Plattenkalk; Obere Kreide

Alter:               Ca. 75 Millionen Jahre

Eine untermeerische Kalkschlamm-Lawine erstickte diesen Fisch aus der Gruppe der Barsche vor 75 Millionen Jahren im damals etwa 400 Meter tiefen Münsterland-Meer. Ein Prachtexemplar mit 115 mm Länge von dem weltberühmten Fundort Sendenhorst, mit bis ins letzte Detail erhaltenen Fischen. Lange ist der Kalkabbau bereits eingestellt und diese Fundstelle damit erloschen. Im Geomuseum Münster wird jedoch noch eine umfangreiche historische Sammlung spektakulärer großer Fische von Sendenhorst verwahrt. Von einigen dieser Exemplare befinden sich Abgüsse im Archiv des Dobergmuseums.

Viele Jahrzehnte lag das Fossil unbeachtet im Museumsarchiv, zusammen mit einem bereits schlecht lesbaren Etikett vom ersten Museumsleiter Prof. Friedrich Langewiesche.

Dieser vermerkte darauf:

Fischabdruck – Kreide – Sendenhorst – Prof. Brockhausen – Rheine

Prof. Heinrich Brockhausen war in den 1920er Jahren Oberlehrer am Gymnasium in Rheine und veröffentlichte u. a botanische Beiträge zu Moosen. Unter welchen Umständen das Fossil in das Bünder Kreisheimatmuseum gelangte, lässt sich heute nicht mehr genauer nachvollziehen. Es wurde erst in diesem Jahr untersucht und dokumentiert.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats November 2023

Mechanische Haarschneidemaschine der Firma Böker

Zeit: vermutlich erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

Das Unternehmen Heinr. Böker & Co. am Standort Solingen ist vor allem für seine hochwertigen Messer bekannt. Aber nicht nur Messer, sondern auch andere Schneidewaren, wie diese Haarschneidemaschine aus den 1930er Jahren gehörten zur Produktpalette der Firma. Es ist davon auszugehen, dass Haarschneidemaschinen dieser Art in ganz Deutschland verbreitet waren. In den Sammlungsbestand des Kreisheimatmuseums in Bünde gelangte das Objekt wahrscheinlich nach dem zweiten Weltkrieg.

Die Firma wurde 1869 von Heinrich Böker gemeinsam mit Hermann Heuser gegründet worden. Die Familie Böker betrieb im benachbarten Remscheid aber bereits seit dem 17. Jahrhundert eine Handwerkzeug-Fabrik und seit 1829 die Produktion von Säbeln.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts expandierte die Firme und setzte einen großen Teil der Solinger Produktion über die amerikanische Schwestergesellschaft, die H. Boker & Co. mit Sitz in New York, auf dem US-Markt ab.

Nach 1945 wurde das im Krieg zerstörte deutsche Werk in Solingen wieder aufgebaut. Anfang der 1960er wurde Boker USA vom Scherenhersteller Wiss & Sons übernommen. Wiss & Sons vertrieb auf dem US-Markt sowohl Böker Messer aus Solinger Produktion als auch Messer aus eigener Fertigung. Anfang der 1970er Jahre wurde Boker USA von Wiss & Sons an Cooper Industries verkauft.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Oktober 2023

In diesem Monat wieder ein Exponat aus der geologischen Sammlung

Name: Megacerops sp.
Objekt: Fragment vom Unterkiefer mit 2 Mahlzähnen
Herkunft: Badlands, South Dakota, USA
Datierung: Titanotherium beds, Oberes Eozän, Paläogen
Alter: Ca. 35 Millionen Jahre

Aus Schichten ähnlichen Alters wie der Doberg, nur eben nicht aus Meeresablagerungen, sondern aus vermutlich dichten Wäldern mit feuchtwarmem Klima in Nordamerika stammt dieses beeindruckende Exponat. Es gehört zu einem riesenhaften Pflanzenfresser aus der Gruppe der Brontotherien (griech. „Donnertiere“), die heute auf Grund der Zähne (sie ernährten sich bevorzugt von Laub) zu den Pferdeverwandten gestellt werden. Im Aussehen ähnelten sie Nashörnern, ohne mit ihnen verwandt zu sein. Sie trugen an der Spitze gegabelte, z. T. skurrile Auswüchse aus Knochen über den am Schädel weit vorne und unten liegenden Augenhöhlen, während die Hornbildungen der jetzigen Rhinozerosse aus Keratin bestehen. Von ursprünglich nur hundegroßen hornlosen Formen entwickelten sich Brontotherien während der 20 Millionen Jahre ihrer Existenz zu wahren Riesen, welche bis zu 2,5 Meter Schulterhöhe und ein Gewicht bis 3 Tonnen erreichen konnten.
Fossilien dieser erfolgreichen Tiergruppe von Unpaarhufern (vorne 4 und hinten 3 Zehen) wurden in Asien, vor allem aber in Nordamerika in großer Zahl gefunden.


   

Museum Bünde: Exponat des Monats September 2023

Im Vorfeld der Ausstellung „Die Zeit der Fakten ist vorbei“, die zurzeit im Museum Bünde erarbeitet wird und Ende des Jahres eröffnet werden soll, ist dieses Buch als aktuelles Exponat des Monats ausgewählt worden. Der Autor beschreibt darin, wie die Versuche, unsere Meinung zu manipulieren, im wahrsten Sinne des Wortes außer Kontrolle geraten sind.

Hacker, Bots, Trolle, Putin, der IS oder Trump – sie alle wollen nicht einfach nur »alternative Fakten« in die Welt setzen, sie sind vielmehr dabei, unsere Realität zu verändern. Peter Pomerantsev nimmt uns mit an die Front des Desinformationskrieges, der inzwischen überall auf der Welt tobt. Er trifft Twitter-Revolutionäre und Pop-up-Populisten, Islamisten und Identitäre, die aus der Zertrümmerung von Ideen wie »wahr« und »falsch« ihren Nutzen ziehen. Sein Buch ist eine brillant erzählte Reportage und ein intellektuelles Abenteuer zugleich. Noch nie ist das Ausmaß der Angriffe, denen unsere Wirklichkeit ausgesetzt ist, so eindrucksvoll vor Augen geführt worden.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats August 2023

Name: Furcaster decheni
Objekt: Schlangenstern
Herkunft: Bundenbach, Hunsrück
Datierung: Unter-Emsium, Unteres Devon
Alter: Ca. 410 Millionen Jahre

Die klassische Fossilienfundstelle im Hunsrück stellt mit mehr als 270 Tierarten weltweit das bedeutendste Vorkommen aus dem Unteren Devon vor rund 400 Millionen Jahren dar. Die Umstände der Erhaltung selbst feinster Details der Versteinerungen im Dachschiefer sind bis heute nicht restlos geklärt. In jedem Fall ist aber von einer sehr schnellen Bedeckung der Lebewesen auszugehen, die durch abrupte Rutschungen des feinen Sediments (Trübeströme) hervorgerufen werden konnten. Dies erklärt auch die parallele Ausrichtung bei vier der hoch beweglichen, deutlich von der Körperscheibe abgesetzten, fünf Arme. Dieser fünfte Arm wurde bereits längere Zeit vor der Verschüttung des Tieres durch einen Fressfeind abgerissen und schon wieder zum großen Teil regeneriert, hatte allerdings noch nicht die Beweglichkeit der unversehrten Arme erlangt. Die rasche Bedeckung verhinderte den Zerfall des zerbrechlichen Tieres, das viel von seinem Leben und Sterben erzählt.

Schlangensterne gibt es noch heute. Sie sind agile Schwimmer und gehören zu den Seesternen, die zusammen mit Seeigeln und Seelilien den bedeutenden und über viele Millionen Jahre erfolgreichen Tierstamm der Stachelhäuter bilden.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Juli 2023

Zigarrenkästchen „Die leichten Schneehasen“
Hersteller: Zigarrenfabrik Heipmann, Bünde-Ennigloh
Zeit: 1970er Jahre

Dieses Zigarrenkästchen ist in „scherzhafter Weise“ als Buch gestaltet. Es enthielt Zigarren, einer für die Zigarrengeschichte in Bünde wichtigen Zigarrenmarke, mit dem Markennamen „Die leichten Schneehasen“. Dabei handelte es sich um eine hell mattierte Zigarre, die über viele Jahre eine der beliebtesten und damit auch erfolgreichsten Bünder Zigarrenmarken war. Sie wurde in der Zigarrenfabrik Heipmann hergestellt und war auch bis weit über die Grenzen Bündes bekannt. Wie bei fast allen Bünder Zigarrenfabriken endete auch die Geschichte der Firma Heipmann in den 1980er Jahren. Erste Teile der Zigarrenfabrikation waren bereits Im Jahr 1978 aufgegeben worden. Im Jahr 1981 wurde der Betrieb dann endgültig eingestellt.

Frauke Heipmann, deren Mann früher die Fabrik leitete, sagte dazu im Jahr 2016: »Das Problem war, dass wir damals Konsumzigarren gefertigt haben. Als der Wohlstand anstieg, wurden die nicht mehr nachgefragt, sondern Naturzigarillos. Das war aber nicht unsere Nische«
(Quelle: Westfalenblatt)

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Juni 2023

Name: „Araucarioxylon arizonicum“
Objekt: Baumscheibe einer Araukarie
Herkunft: Versteinerter Wald, Arizona, USA
Datierung: Obere Trias
Alter: Ca. 215 Millionen Jahre

Seit 1870 wurden unter der Bezeichnung Araucarioxylon ausgestorbene, fossile Nadelholz-Bäume zusammengefasst. Heute unterscheidet man dagegen mehrere verschiedene Arten. Wahrscheinlich wurden die spektakulären Holzstämme an Flussbiegungen oder Seeufern zusammengeschwemmt und dort von Sediment bedeckt. Heute befindet sich das Colorado-Plateau dagegen 1.800 Meter über dem Meer und stellt eine Wüste dar, wo die riesigen versteinerten Baumstämme liegen, die manchmal bereits in einzelne Scheiben zerbrochen sind.

Sämtliche Holzbestandteile wurden im Lauf der Jahrmillionen durch die beständige Kieselsäure und Mineralien wie Eisenoxid, Hämatit, Limonit oder gar Chrom ersetzt, was zu prachtvollen Farben führte, welche sodann die Bezeichnung „Regenbogenholz“ begründete.

Die urtümlichen Araukarien gibt es heute nur noch auf der Südhalbkugel, wo sie in den gemäßigten Breiten in Südamerika und von Neuguinea bis Neuseeland in mittleren Höhenlagen vorkommen. Uns am ehesten bekannt als Zierpflanze aus dieser Gruppe ist die kleine immergrüne „Zimmertanne“ oder die großwüchsige „Norfolktanne“ als Parkbaum.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Mai 2023

Mechanischer Zigarettenspender in Form eines goldenen Globus

Zeit: ca. 1950 /1960

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam in Deutschland die Zigarette mit amerikanischer Tabakmischung auf, die häufig mit Fortschritt und Eleganz in Zusammenhang gebracht wurde.
Dies drückte sich auch in der Gestaltung des Rauchzubehörs wie Zigarettenetuis, Feuerzeugen, Aschenbechern oder Zigarettenspendern aus.
Dieser Zigarettenspender in Form eines Globus lässt sich entlang des Äquators in zwei Halbkugeln auseinander ziehen, so dass mit Hilfe einer mechanischen Vorrichtung 25 Metallhülsen, die zweireihig auf einer kreisförmigen Grundfläche angeordnet sind, nach außen geklappt werden und sich auf diese Weise in Form einer Blumenblüte öffnen.
Werden die Hülsen mit Zigaretten bestückt, wirkt die Darbietung der angebotenen Zigaretten sehr dekorativ.
Dieser Zigarettenspender ist ein gutes Sinnbild für den damaligen Zeitgeist, der vom Glauben an den Wohlstand für alle und die Vorstellung eines unerschütterlichen wirtschaftlichen Aufschwunges geprägt war.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats März 2023

Name: Baltischer Bernstein
Objekt: Fossiles Baumharz, Succinit
Herkunft: Samland, Ostpreussen
Datierung: Paläogen, Oberes Eozän
Alter: 38 - 42 Millionen Jahre

Seit ewigen Zeiten übt Bernstein auf die Menschen eine faszinierende Wirkung aus. Es gibt kaum einen Schmuckstein, der eine solche Vielfalt an Farben und Erscheinungsbildern besitzt. Viele Jahrhunderte hindurch galt er als der „Sonnenstein“ wegen seiner Farbe und Brennbarkeit, bis man erkannte: es ist zu Stein gewordenes Harz einer Kiefernart (Pinus succinifera) oder auch Zedernart (Cedrus atlantica). Diese Bäume sonderten Harz ab, das relativ schnell an der Luft trocknete. Harztropfen fielen auch ins Wasser, wo sie sich über Millionen Jahre in Bernstein verwandelten. Im Laufe der Zeit stieg der Meeresspiegel an und die Bäume versanken im Wasser. Nur das getrocknete Harz blieb erhalten und wurde im Meeresboden abgelagert. Die größten Bernsteinwälder lagen in Südskandinavien, somit können heute Funde an der Ostseeküste und auf dem Baltikum gemacht werden. Manchmal findet man in Bernsteinen Insekten (Inklusen), die vom frischen Harz eingeschlossen wurden. Sie wurden genauso konserviert, wie sie vor Millionen von Jahren ausgesehen haben. [Das große Stück mit Rindenabdruck misst 162 Millimeter und wiegt 472 Gramm.]

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Februar 2023

Historischer Tabakpfeifenkopf unbekannter Herkunft
Material: Ton, gebrannt
Zeit: unbekannt

Dieser Pfeifenkopf wurde im Juni 1952, vom Museum für Natur- Völker- und Handelskunde in Bremen, an das „Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum“ in Bünde verkauft.


Der Pfeifenkopf weist diverse Beschädigungen auf. Sowohl Teile des Holms als auch der ornamentalen Verzierung sind abgebrochen.
Die Konstruktion und Gestaltung des Pfeifenkopfes legt nahe, dass es sich um eine ethnische Pfeife handelt. Die Pfeife weist weder eine Inventarnummer auf noch sind ihr weitere Informationen beigegeben. Die geographische Einordnung ist daher unklar. Bei einer Vorstellung des Pfeifenkopfes im Bünde Traditionsunternehmen „Carl Pollner und Sohn“, wurde seitens des Inhabers auf eine süd- bzw. mittelamerikanische Einordnung getippt.

Die Basis des Pfeifenkopfes ist als Gesicht gestaltet, dessen Wangen auffällig ausgeprägt und mit einem Muster verziert sind. Bei einer Onlinerecherche wurde versucht, vergleichbare Gesichtsdarstellung in Verbindung mit historischen Ethnien zu finden. Dabei wurden folgende Kontinente bzw. geographische Räume betrachtet: Afrika, Asien, Süd- und Mittelamerika, Südpazifik. Es fanden sich keinerlei vergleichbare Darstellungen.

Wenn jemand etwas zur genaueren Klärung der Herkunft des Pfeifenkopfes beitragen kann, möge er sich bitte beim Museum Bünde melden.

E-Mail: m.strauss@buende.de
Telefon: 05223 161750

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Januar 2023

Name: Isotelus maximus
Objekt: Trilobit, „Dreilapper“
Herkunft: Highland County, Ohio, USA
Datierung: Oberes Ordovizium
Alter: Ca. 450 Millionen Jahre

Zum Beginn des neuen Jahres zeigt das Museum ein Fossil vom Anbeginn des Lebens auf diesem Planeten.
Einen Bewohner des Meeresbodens – an Land gab es noch keinerlei Leben. Zur Gattung Isotelus zählen mit über 70! Zentimeter Länge die größten Trilobiten, die jemals existierten. Bei diesem Exemplar sind die empfindlichen seitlichen Wangenstacheln sehr gut erhalten.
Die Trilobiten stellen eine äußerst arten- und formenreiche Tierklasse aus der Gruppe der Gliederfüßer dar, die im Erdaltertum über 270 Mio. Jahre existierte, jedoch vor 250 Mio. Jahren ausstarb, ohne verwandte Formen zu hinterlassen. Der Name bezieht sich auf die Dreiteilung in Kopfschild - mit zwei zumeist gut ausgebildeten Facettenaugen -, Rumpf und Schwanzschild. Fast alle Arten konnten sich bei Gefahr einrollen (ähnlich wie Kellerasseln), manche verfügten noch zusätzlich über bizarre Stacheln und Dornen. Ihre Vielgestaltigkeit macht die Trilobiten zur abwechslungsreichsten Gruppe aller ausgestorbenen Lebewesen, – auch deshalb zählen ihre versteinerten Panzer mit zu den begehrtesten Objekten bei Fossiliensammlern aus aller Welt.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Dezember 2022

Historischer Porzellanteller mit der Darstellung des Bünder Kreisheimatmuseums
Zeit: ca. 1970

Der Teller wurde von der „Kaiser Porzellanmanufaktur Staffelstein“ hergestellt. Heimatmotive waren in den 1970er Jahren sehr beliebt. Der Vorläufer dieser Porzellanmanufaktur wurde 1872 durch August Alboth in Coburg als "Veredelungsbetrieb für Porzellane" gegründet. 1925 ging aus diesem Betrieb die "Alka-Kunst Alboth & Kaiser KG" hervor.
1970 wurde die "Alka-Kunst" in die "Kaiser Porzellanmanufaktur Staffelstein" umgewandelt.
Im Jahr 2000 brach der Umsatz des international agierenden Unternehmens deutlich ein. Es wurde von zwei Investorengruppen übernommen und konnte sich jedoch nicht auf dem Markt halten.

Der Teller gelangte 2021 als Schenkung in den Sammlungsbestand des Bünder Museums. Mit seinem Motiv und einem auf der Rückseite eingebrannten Informationstext verweist er auf die Gründung des Kreisheimatmuseums in Bünde im Jahr 1937.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats November 2022

Name: „Hypselosaurus priscus“
Objekt: Dinosaurier-Eier
Herkunft: Aix-en-Provence, Frankreich
Datierung: Maastrichtium, Obere Kreide
Alter: Ca. 70 Millionen Jahre

Bevor die Ära der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren endete, lebten unter anderem in Südfrankreich Saurier aus der Gattung Hypselosaurus mit gut acht Metern Länge, wovon allerdings jeweils ein Drittel auf den Hals sowie den Schwanz entfiel. Die gewichtigen Pflanzenfresser hat man zur Zeit der Entdeckung ihrer Überreste vor gut 170 Jahren zuerst für riesige, hochbeinige Krokodile gehalten. Heute werden sie zur Gruppe der Langhalssaurier (Sauropoden) gezählt, welche die größten Landlebewesen hervorbrachte, die es je gab.
Ohne weitere Beweise wurden die hier gezeigten Eigelege „Hypselosaurus“ zugeschrieben, nur weil deren versteinerte Knochenfragmente in den gleichen Gesteinsschichten vorkommen. Von heutigen Forschern wird diese Zuweisung als nicht mehr haltbar angesehen.
Die Wahl zum Exponat des Monats fiel auf diese Fossilien wegen des Vortrags im Museum am 11. November 2022 um 20:00 Uhr zum Thema „Dinosaurier“. Das Dobergmuseum kann leider nicht mit einem kompletten Dino-Skelett aufwarten, wohl aber mit Eierschalen, aus denen welche hätten schlüpfen können…

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Oktober 2022

Sammelalbum mit Zigarettenbildern

Titel: „Wunder der Tierwelt – Säugetiere“
Zeit: 1933

Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam die Idee auf, Bildpräsente zur Verkaufsförderung von Waren einzusetzen. Viele dieser Bilder bzw. Bildserien wurden bald zu beliebten Sammelobjekten.

Zigarettenbilder stammen ursprünglich aus den USA, wo sie Ende des 19. Jahrhunderts von James Buchanan Duke, dem Gründer von American Tobacco, eingeführt wurden. Diese Bilder wurden Zigarettenschachteln beigelegt oder konnten über Scheck-System erworben werden. In ein Sammelalbum eingeklebt, entstanden bebilderte Bücher zu unterschiedlichen Themen. In Deutschland erfreute sich das Sammeln von Zigarettenbildern vor allem in den 1930er bis 1940er großer Beliebtheit. Manche Sammelalben erreichten eine millionenfache  Auflage.


   

Museum Bünde: Exponat des Monats September 2022

Name: Sternberger Gestein
Objekt: Fossilreicher Kalk-Sandstein
Herkunft: Kobrow bei Sternberg, Mecklenburg
Datierung: Paläogen, Oberes Oligozän
Alter: Ca. 28 Millionen Jahre

Die von Sammlern gerne „Sternberger Kuchen“ genannten Fossilanhäufungen sind im durch die Gletscher der Weichsel-Eiszeit transportierten Geschiebe meist in Kiestagebauen Westmecklenburgs zu finden.
Die Fossilien entstanden zur gleichen Zeit wie jene, die wir aus dem Doberg kennen und auch die Ablagerungsbedingungen waren in einem subtropischen Meer bei einer geringen Wassertiefe sehr ähnlich. Eine enorme Vielzahl verschiedenster Tierarten, allen voran Muscheln und Schnecken, sind in vorzüglicher Erhaltung zu finden, wobei die seltenen Haizähne oder versteinerte Krabben wohl die „Rosinen“ im Kuchen darstellen.
Die Wahl zum Exponat des Monats fiel speziell auf dieses Fossil wegen des am 16. September um 20:00 Uhr hier im Museum stattfindenden Vortrags zum gleichen Thema. Dabei werden von der aus Parchim stammenden Referentin nach dem Vortrag zahlreiche weitere Beispiele aus jahrzehntelanger eigener Sammeltätigkeit in natura gezeigt.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats August 2022

Historisches Brettspiel "Wild Life"
Zeit: 1964

Bei diesem Brettspiel „Wildlife“ besteht die Aufgabe, auf dem Spielbrett, das als Weltkarte gestaltet ist, durch die gesamte Welt zu reisen und exotische Wildtiere für den heimischen Zoo einzusammeln. Der Spielgedanke unterstützt die verantwortungslose Leichtfertigkeit, mit der der Mensch mit der Natur umgeht.
Zwar gibt es den Gedanken, Tierarten zu erhalten, indem die „Letzten ihrer Art“ in Zoos weitergezüchtet werden, doch ist dieser Gedanke heutzutage bei vielen Experten hoch umstritten.

Im Verlauf des Spieles bezieht dieses dann zunehmend eine kritische Position gegenüber der „Tiersammelei“.
Dazu ein Kommentar aus „Wikipedia“ von 1965:
„Im späten Spielabschnitt scheinen die Kontinente von Tieren entleert zu sein: „Wild Life“ findet nicht mehr statt. An seine Stelle tritt blanker Handel: Notverkäufe an Tierhändler, Versteigerungen. Die letzten Tiere sind, um den Zoo zu füllen, nur schwer zu beschaffen; Geldmangel und Konkurrenzneid lassen den Tierfänger um den Erdball rotieren. Manchmal aber ist es auch umgekehrt: Da schleppt einer ein ausgewachsenes Nashorn mehrmals um den Globus, ehe er es los wird.“

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Juli 2022

Lingula anatina
Jetztzeit, Philippinen

Name: Pliothyrina grandis
Objekt: Armfüßer (Brachiopoda)
Herkunft: Doberg, Bünde Westf.
Alter: Oligozän, ca. 26 Mio Jahre

Seit mindestens 530 Millionen Jahren lebt in den Weltmeeren ein einstmals bedeutender Tierstamm, der in der Gegenwart nur noch in spärlicher Arten- und Individuenzahl vorkommt, weshalb sie kaum jemand kennt: Die Brachiopoden oder Armfüßer.

Mit zwei Klappen ähneln sie Muscheln, haben jedoch nicht wie diese jeweils eine linke und rechte, sondern eine obere Arm- und untere Stielklappe, da sie zumeist mit diesem fleischigen Stiel auf dem Meeresgrund festgewachsen sind. An beiden Seiten des Mundes befinden sich armförmige Tentakel (Name!), die der Atmung sowie der Aufnahme von Nahrung dienen.

Die Brachiopoden besetzten vor allem im Erdaltertum diejenigen Lebensräume in den Flachmeeren, welche heute von Weichtieren, Korallen und Schwämmen eingenommen werden. Eine Periode aus dem Erdmittelalter wurde nach ihrem gesteinsbildenden Massenvorkommen (fälschlich) „Muschel“kalk benannt. Vermutlich hat das Aufkommen der Seesterne als Fressfeinde im Erdmittelalter ihrem Erfolg beinahe ein Ende bereitet. Brachiopoden faszinieren Fossiliensammler seit jeher durch ihre enorme Vielfalt an Formen und ihre Fremdartigkeit.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Juni 2022

Name: Historische Eisensichel

Die Sichel ist ein Werkzeug zum Schneiden kleiner Mengen von Getreide und Gras. Sie besteht aus einer nach vorn sich verjüngenden, konkav gekrümmten Klinge mit einem Handgriff, der bei modernen Sicheln in der Regel aus Holz gefertigt ist. Bei dieser aus Eisen geschmiedeten Sichel, die seit den 1940er Jahren zum Sammlungsbestand dieses Museums gehört, bestehen Klinge und Handgriff aus einem Stück.

Sicheln gab es schon in der Steinzeit. Diese bestanden damals aus gebogenen Holz- oder Geweihstücken, in die man einige Feuersteinklingen beispielsweise mit Birkenpech eingeklebt hatte.

Seit Beginn der Eisenzeit haben sich Hunderte regionalspezifischer Varianten der Sichel herausgebildet, zunächst aus Eisen, später aus Stahl. Diese große Vielfalt an Sichelarten in vielen Kulturen kann in glatte oder gezackte Klingen unterteilt werden, die beide mit leicht unterschiedlichen Techniken zum Schneiden von grünem Gras oder reifem Getreide verwendet werden können.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Mai 2022

Name: Isocrinus oregonensis
Objekt: Seelilie
Herkunft: Mist, Oregon, USA
Alter: Oligozän; ca. 26 Mio Jahre vor heute

Trotz des Begriffs „Lilie“ im deutschen Namen handelt es sich hierbei keineswegs um Pflanzen, sondern um Stachelhäuter, – sie sind also Tiere, die mit den Seeigeln und Seesternen verwandt sind.
Mit einer Wurzel und einem gegliederten Stiel (Trochiten) auf dem Meeresgrund festgewachsen, wiegen sie sich in der Strömung und fangen mit den sich am Kelch verzweigenden fiederartigen Armen ihre Nahrung, die aus Kleinstlebewesen und Plankton besteht. Die Anzahl der Arme beträgt immer mindestens fünf wie bei Seesternen, oder ein Vielfaches davon (10 oder 20).
Seelilien stellen eine sehr alte Tiergruppe dar, die es seit dem Kambrium (vor 510 Millionen Jahren) gibt, wogegen das hier gezeigte Objekt aus den USA nur etwa so alt ist wie die Fossilien aus dem Doberg. Die meist sehr dekorativen Fossilien sind von Sammlern äußerst begehrt und werden entsprechend gesucht. Stellenweise waren Seelilien so zahlreich, dass sie gesteinsbildend sind (Trochitenkalk). Ihre heutige Verbreitung beschränkt sich dagegen nur noch auf die lichtlose Tiefsee, wo sie nur für Besatzungen von Tauchbooten farbenprächtige Kleinode darstellen.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats April 2022

Buch, „Das Sterben der anderen“
Zeit: 2019

Dieses Buch gelangte als Leihgabe im Rahmen der Entwicklung der Sonderausstellung „Unser Planet - unsere Regeln“, die ab August 2022 im Museum Bünde zu sehen sein wird, in unsere Obhut.

Naturschützer schlagen Alarm: Sie haben beobachtet, dass die Zahl der Insekten in den letzten 27 Jahren um mehr als 75 Prozent abgenommen hat. Nicht nur die Bienen sind in Gefahr, sondern viele andere Insekten, die vor wenigen Jahren noch als weit verbreitet galten. Und mit den Insekten sterben die Vögel.
In den letzten Jahrzehnten sind vor allem die Spezialisten verschwunden, also Arten, die besondere Lebensräume brauchen, Störche etwa oder Kiebitze. Inzwischen aber passiert etwas Neues, etwas sehr Unheimliches: Allerweltsarten wie Feldlerchen, Schwalben und Spatzen verschwinden und ebenso Insekten, die es früher massenhaft gab. Feldgrashüpfer zum Beispiel oder Laufkäfer.

Tanja Busse, viel gefragte Landwirtschafts- und Ökoexpertin analysiert schonungslos die Situation und schlägt wirkungsvolle Gegenmaßnahmen vor.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats März 2022

Plastik-Blockflöte
2021

Bei dieser Blockflöte, die trotz des Materials aus dem sie besteht, einen relativ guten Klang hat, trifft eine weit entfernte Vergangenheit auf die heutige Zeit.

Als älteste erhaltene Blasinstrumente der Welt gelten etwa 43.000 bis 40.000 Jahre alte steinzeitliche Knochen- und Mammutelfenbeinflöten, die auf der Schwäbischen Alb gefunden wurden.

Ab dem 14. Jahrhundert zählte die Blockflöte zu den wichtigsten Holzblasinstrumenten. Die verwendeten Blockflötentypen waren noch zylindrisch gebohrt und bestanden nur aus einem Stück. Im 18. und 19. Jahrhundert verlor die Blockflöte dann an Bedeutung.
Sie wurde allerdings in den 1920er Jahren, als man sich um ein möglichst originalgetreues Klangbild der Renaissance- und Barockmusik bemühte, wiederentdeckt.

Gelegentlich wird die Blockflöte auch in der Pop- und Rock-Musik verwendet; so taucht sie etwa in Stücken von den Beatles (z. B. „The Fool On The Hill“), den Rolling Stones, Jimi Hendrix, Yes, Led Zeppelin (z. B. „Stairway To Heaven“) und besonders von Gentle Giant auf. Durch Kompositionen z. B. von Pete Rose oder Paul Leenhouts hat sie Einzug in den Jazz gehalten. Blockflöten spielen auch in der Folkmusik eine Rolle.

Die Blockflöte ist ein Holzblasinstrument. Jedoch wird sie heutzutage, vor allem in der Massenfertigung dieser Instrumente, immer häufiger aus Kunststoffen angefertigt.

   

Museum Bünde: Exponat des Monats Februar 2022

Objekt:
Pferdeschweifmuschel

Name:
Hippurites gosaviensis

Herkunft:
Weißwasserbach, Laussa, Ober-Österreich

Alter:
Ob. Kreide; 88 - 83 Mio Jahre vor heute

Die Hippuriten sind eine heute komplett ausgestorbene Muschelgruppe aus der Zeit der Saurier und Ammoniten. Die rechte (untere) Klappe ist zu einem am Boden festgewachsenen Kelch umgewandelt, die linke (obere) zu einem nur in vertikaler Richtung beweglichen Deckel. Die Schalen bestehen aus einer äußeren Schicht aus Calcit und einer inneren aus Aragonit. Viele Formen bildeten große Riffe, wo sie ihre Plankton-Nahrung aus dem warmen Wasser filterten. Sie stellen wichtige Leitformen zur Gliederung der alpinen Ober-Kreide dar. Im Gegensatz zum heutigen (noch!) gemäßigten Klima in Mitteleuropa herrschte zur Zeit der Oberkreide im Raum wo heute die Alpen liegen Großteils extremes Treibhausklima. Die Lu9temperaturen waren durchschnittlich um 10° C höher als heute und die Wassertemperaturen in den Meeren erreichten in den Tropen möglicherweise Spitzenwerte von 40° C – zu heiß zum Baden. Es gab kein Eis auf den polnahen Landmassen, daher lag der Meeresspiegel um bis zu 200 m höher als heute und weite Flächen, die heute Festland sind, waren von Flachmeeren bedeckt.


   

Museum Bünde: Exponat des Monats Januar 2022

Name: Steinschlosspistole
Zeit: vermutlich 17. oder frühes 18. Jahrhundert

Die Geschichte der (Einzellade-)Pistole beginnt parallel zur Geschichte des Gewehrs. Die erste Feuerwaffe, das Handrohr, kam im 14. Jahrhundert auf und wurde zum Vorderlader-Gewehr, der  Arkebuse weiterentwickelt. Neben der kontinuierlichen Verbesserung des Gewehres wurden auch kleinere, handlichere und mobilere Waffen konstruiert, die vor allem für die Reiterei der Armeen des ausklingenden Mittelalters gedacht waren. Die Pistole (Faustrohr, Faustbüchse, Fäustling, im 16. und 17. Jahrhundert auch Puffer) tauchte mit ersten Modellen um 1510 auf.

Vor allem die Entwicklung der Zündsysteme führte zu immer besseren Modellen.

Die Erfindung des Radschlosses im Jahre 1517 ermöglichte im Gegensatz zu den Luntenschlössern eine kompaktere und sichere Zündungsmethode.

Im 17. Jahrhundert kamen Steinschlosspistolen auf und ersetzten bis etwa zum Anfang des 18. Jahrhunderts die Radschlosspistolen, weil sie weniger witterungsanfällig und preiswerter in der Herstellung waren.

Die Perkussionspistole stellte am Anfang des 19. Jahrhunderts den nächsten und letzten Entwicklungsschritt der Vorderladerpistole dar.

Die Pistole war für lange Zeit die einzige Faustfeuerwaffe, bis sie in der Mitte des 19. Jahrhunderts im militärischen Bereich vom mehrschüssigen Revolver abgelöst wurde. Einschüssige Pistolen wurden in der Folge hauptsächlich zum Scheibenschießen und als Duellwaffen eingesetzt.


   

Museum Bünde: Exponat des Monats Dezember 2021

Äußerlich ein völlig unscheinbarer „Stein“, offenbart sich beim Durchschneiden ein Hohlraum, der zum Teil mit Achat gefüllt ist und innen an der Oberfläche in diesem Fall wie schwarzer Samt erscheint. Bei Achat handelt es sich um ein Mitglied der Chalcedon-Gruppe, welches eine faserige, mikrokristalline Gefügevarietät von Quarz darstellt.

Korallen bestehen aus zahlreichen einzelnen Polypentieren. Sie bauen in den tropischen Meeren unterschiedliche Kalkskelette auf und sind damit von größter Bedeutung für die Entstehung von Korallenriffen. Viele Inseln, wie etwa die Bahamas und Bermuda in der Karibik, die Malediven im Pazifischen Ozean, aber auch das Great Barrier Reef nordöstlich von Australien wurden durch das Jahrtausende währende Wachstum von Steinkorallen gebildet.

Sämtliche tropische Korallen sind durch Meeresverschmutzung und das Ansteigen der globalen Wassertemperatur (Korallenbleiche) stark gefährdet.


   

Museum Bünde: Exponat des Monats November 2021

Handpresse aus Holz
Zeit: vermutlich erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

Diese hölzerne Presse wurde 2012 ohne Angabe irgendwelcher Informationen in unserem Museum abgegeben. Bei dieser Presse lässt sich der obere Teil, durch den der Pressstempel geführt wird, aufklappen. Hier kann dann das Pressgut eingefüllt werden. Nach der Pressung durch das Herunterdrücken des Pressstempels kann dann der Verschluss, der die Außenwände der Presse zusammenhält, gelöst, die Presse aufgeklappt und der Pressling entnommen werden.

Format und Größe des Pressraumes lassen den Schluss zu, dass es sich um eine Tabakpresse handelt, mit der Grob- oder Feinschnitttabake vorgepresst wurde, um ihn dann in eine quaderförmige Verpackung aus Papier oder Pappe einzufüllen.

Eine Online-Recherche ergibt allerdings keine Hinweise auf derartige Pressen aus Holz, liefert allerdings Informationen über ähnliche Tabakpressen aus Metall, die für die Herstellung schachtelförmiger Pfeifentabak-Gebinde eingesetzt werden.

Die Stadt Bünde ist vor allem für ihre Zigarrenindustrie berühmt. Weniger bekannt ist, dass einzelne Betriebe, wie die Firma Beckmann, auch Grob- und Feinschnitttabake herstellte. Zu letzteren gehört beispielsweise eine mit dem Markennamen „Türkenkost“ berühmt gewordene Tabaksorte dieser Firma.

Kontakt

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Fünfhausenstraße 8-12
32257 Bünde
Telefon: 05223 161-750
Telefon: 05223 161-751
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