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Museum Bünde
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09.02.2018

Bünder Facetten

Bünde. Ausstellungsreihe im Museum Bünde von Bündern für Bünder und alle anderen jenseits des Tellerrandes

Am 04. Februar 2018 endete die Standzeit der vom Museumsamt des LWL produzierte Ausstellung Vogelfänger, Venntüten und Plaggenstecher im Museum Bünde. Die nächste große Ausstellung im Museum Bünde, Fabelhafte Wesen – Mythen und Geschichten wird am Sonntag den 25. März 2018 eröffnet.
In einer konzeptuell erweiterten Ausrichtung des Ausstellungsprogramms im Museum Bünde werden in Zukunft durch den dem Auf- und Abbau bedingten Pausen zwischen zwei aufeinander folgenden Sonderausstellungen jeweils um zwei bis drei Wochen verlängert. Die so gewonnenen Zwischenzeiten werden genutzt um kleinere Ausstellungseinheiten, die unmittelbar mit der Stadt Bünde zusammenhängen zu präsentieren.
Dabei geht es zum einen um Kunstausstellungen lokaler Künstler, zum anderen aber auch um themenorientierte Ausstellungen, zum Beispiel Schülerausstellungen mit naturkundlichen oder kulturgeschichtlichen Inhalten.
Diese Ausstellungsreihe Bünder Facetten startet am Sonntag, dem 11. Februar 2018 um 11:00 Uhr, mit zwei Ausstellungen. Diese werden zeitgleich eröffnet und sind bis zum Sonntag, dem 04. März 2018 im Museum zu sehen:

1. „Spielräume“

In dieser Kunstausstellung werden Werke der in Bünde lebende Malerin Frau Ulrike Emmanouilidis gezeigt. Die Ausstellung im Museum Bünde umfasst sowohl die Bilder aus dem Zyklus Spielräume, den die Künstlerin 2010 schuf als auch fünf kleinere Werke, die jeweils für die Jahre 2013 bis 2017 stehen.
Die durch klare Formen und Farben beherrschte Malerei von Ulrike Emmanouilidis erweckt beim Betrachter zunächst das Gefühl von Ruhe und ausgeglichener Komposition. Doch bei längerer Betrachtung stellt sich ein Gefühl der Spannung ein. Etwas tiefer Gehendes scheint unter der „Fassade“ der sauber gegliederten Bildräume zu geschehen.
Dabei betont die Künstlerin ausdrücklich, dass es ihr nicht darum gehe, eine spezielle Botschaft zu vermitteln. Der Betrachter soll sich vielmehr durch die Emmanouilidische Bildwelt anregen lassen, bei der Wahrnehmung der Bilder seiner eigenen Intuition zu folgen.
Für Emmanouilidis steht die Freude an der Kreativität des malerischen Aktes im Vordergrund, auch aber die Freude am „sich durchkämpfen“. Malerei ist auch immer ein Ringen um Form und Inhalt.
Die Schaffensfreude sieht man ihren Bildern auch an. Gerade deswegen bringt die Malerin oft auch störendes in ihre Formensprache ein. Es ist eben nicht alles nur Oberfläche. Im Innern der Dinge gibt es immer etwas, das dem oberflächlichen Blick verborgen bleibt. Emmanouilidis spricht davon, dass eine „verrätselte“ Bildwelt stets Fragen aufwirft. Perspektivisch und farblich von üblichen Konventionen abweichende Raumstrukturen werden so zu Einblicken in unsere Seele. Auf dieser Ebene tauchen in den Bildern der Künstlerin Anklänge auf, die an die Welten des Surrealismus erinnern. Da gibt es Schatten, die auf eine verborgene Person hinweisen, Leitern die ins Nichts führen und Staubsauger, die auf alltägliche Tätigkeiten außerhalb des Bildraumes hinweisen. Durch derartige Bildelemente wird einerseits eine geheimnisvolle Atmosphäre der Einsamkeit oder gar Melancholie erzeugt andererseits jedoch ist überall stets ein „leichtes Augenzwinkern“ anwesend.
So blitzt in den Bildern, die einen Grenzgang zwischen Gegenstandslosigkeit und abstrahierter Gegenständlichkeit wagen, immer wieder ein tiefgründiger Humor auf.


2. Break on through tot he other side

Schülerausstellung zum Thema Drogenmissbrauch

Schüler zweier Leistungskurse im Fach Biologie von Herrn Thomas Michael Braun (Gymnasium am Markt) haben sich mit biologischen und neurophysiologischen Aspekten des Drogen- bzw. Medikamentenmissbrauchs beschäftigt und dazu eine Ausstellung entwickelt.

Statement der Projektgruppe:
„Was haben der Tod berühmter Musiker sowie bestimmte Liedtexte von bekannten Musikgruppen gemeinsam? Drogen und Medikamente. Die beiden Leistungskurse im Fach Biologie (Jahrgang Q1) des Gymnasiums am Markt erstellen dazu Plakate mit Informationen zu den Musikern, den Liedtexten und der Wirkung der Drogen und Medikamente – als Kontext eingebunden in den Fachunterricht zum Thema Neurophysiologie. Ziele des Projektes: Anschauliche Informationen verbunden mit einer Warnung Drogengebrauch und Medikamentenmissbrauch.“

Vor dem Hintergrund des Todes vier junger Musiker, haben die Schüler Plakate gestaltet, in denen Liedtexte, biographische Informationen des jeweiligen Musikers und die Art dessen Drogenkonsums mit biologisch/medizinisch/neurologischen Aspekten verknüpft wird.

Diese Plakate bilden die Hauptinformationsebene der Ausstellung. Zusätzliche Exponate wie Tickets, Tourplakate, Tourshirts und Zeitungsausschnitte, die von Herrn Thomas Clausing, Stadt Bünde, für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt werden, ergänzen das Portfolio der präsentierten Informationen.


Auf folgende Musiker bzw. Bands nimmt diese Ausstellung Bezug:

- King Crimson
- Prince
- Jim Morrison (the Doors)
- Chester Bennington (Linkin Park)
- Chris Cornell
- Michael Jackson
- Kraftclub
- Lil Peep
- Jhon Adam Belushi
- Amy Winehouse
- Jimi Hendrix
- Kurt Cobain



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