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Museum Bünde
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05.12.2019

Museum Bünde: Exponat des Monats Dezember 2019

Name: Clypeaster cf. acuminatus
Objekt: Irregulärer Seeigel
Fundort: Mula bei Sevilla, Spanien
Datierung: Miozän, jüngeres Paläogen, Tertiär
Alter: ca. 15 Millionen Jahre

Bei dem Seeigel handelt es sich um einen irregulären Vertreter der Stachelhäuter – das heißt Mund und After befinden sich auf der Unterseite des Tieres – die Symmetrie ist zweiseitig. Bei regulären Seeigeln liegt der After gegenüber der Mundöffnung auf der Oberseite und sie besitzen eine fünf-strahlige Symmetrie.
Die Seeigel leben zumeist im Sand eingegraben und ernähren sich von feinen organischen Partikeln. Die Stacheln sind bei diesen Arten nur sehr kurz, da sie im Sediment kaum Fressfeinde besitzen. Das blütenförmige Muster auf der Oberseite stammt von den Ambulakral-Füßchen, welche hier der Atmung, auf der Unterseite dagegen der Fortbewegung dienen.
Flachere Formen werden auch als „Sanddollars“ bezeichnet und leben gegenwärtig an vielen flachen Küsten der wärmeren Meere. Bei den Seeigeln handelt es sich um eine sehr alte und erfolgreiche Tierklasse, die durch Fossilien schon seit 480 Millionen Jahren belegt sind. Bei Sammlern sind die Gehäuse wegen ihrer enormen Vielfalt in Gestalt und Größe sehr beliebt.


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