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Museum Bünde
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06.06.2019

Museum Bünde: Exponat des Monats Juni 2019

Name: Campanile giganteum †
Objekt: Riesen-Turmschnecke
Fundort: Epernay, östlich von Paris, Frankreich
Formation: Sande und Kalke de Saint-Ouen, Lutetium
Datierung: Paläogen, Mittleres Eozän
Alter: ca. 50 Millionen Jahre

Turmschnecken leben eingegraben im weichen Meeresboden und ernähren sich überwiegend durch aktives Einstrudeln von kleinen Nahrungspartikeln. Die heute noch lebende Große Turmschnecke bewohnt den tropischen Indopazifik und erreicht eine Größe von 18 cm. Die Herkunft dieser Riesenturmschnecke ist das Pariser Becken aus dem mittleren Eozän. Vor rund 50 Millionen Jahren war diese Art der Schnecken aus dem Gebiet der heutigen Nordsee in den Pariser Raum vorgedrungen und blieb dort in fossilreichen Sedimenten erhalten. Durch ihre elegante Form und die außergewöhnliche Größe (bis zu 40 cm!) sind die Gehäuse dieser Schnecken bei Fossiliensammlern äußerst begehrt.


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