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Stadtporträt
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Altes Amtshaus Ennigloh

Im früheren Amtshaus Ennigloh, einem prächtigen Jugendstilgebäude mit renaissanceartigem Südgiebel aus dem Jahre 1902, hat heute die Musikschule der Stadt Bünde ihren Sitz.
Die Architektur des ehemaligen Sitzes der staatlichen Obrigkeit verkörpert im hohen Maße den wilhelminischen Zeitgeist. Eine Wirkung, die durchaus beabsichtigt war, wollte man doch verdeutlichen, welche herausragende Stellung die Verwaltung und insbesondere die an ihrer Spitze stehende Person des Amtmannes gegenüber dem gemeinen Bürger hatte. In der Kommunalgeschichte der Stadt markiert das Amtshaus in Ennigloh einen wichtigen Punkt. Dieses Gebäude steht als ein Symbol für die Loslösung Bündes aus dem verwaltungsmäßigen Verbund der umgebenden Landgemeinden und seiner Etablierung als Stadt. Denn am 22.5.1902 war an Bünde die Städteordnung verliehen worden, was zur Konsequenz hatte, dass Bünde als amtsfreie Stadt nicht mehr Sitz des Amtes Bünde sein konnte, der Sitz der Amtsverwaltung nach Ennigloh verlegt wurde und dort unmittelbar an der Grenze zu Bünde das neue Amtshaus gebaut wurde. Bis zum 1.1.1969 wurden von hier aus die Bürger der Gemeinden Hunnebrock, Hüffen, Werfen Ahle, Holsen, Muckum, Ennigloh, Dünne, Spradow und Südlengern verwaltet.

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