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07.12.2018

Exponat des Monats Dezember

Das Exponat in diesem Monat ist ein Ammonit (Bezeichnung: Lithacosphinctes evolutus)

Einordnung: Vielzellige Tiere, Weichtiere, Kopffüßer
Zeit: Jura-Zeit, Malm, Kimmeridgium, ca. 150 Millionen Jahre vor heute (obere graue Mergelkalke)
Fundort: Zeegendorf/Teuchatz, bei Bamberg, Fränkische Alb

Die Ammoniten waren eine (Teil-) Gruppe der Klasse der Kopffüßer (Cephalopoda), zu der auch die heute lebenden Tintenfische und Perlboote gehören. Die Ammoniten sind zusammen mit den Dinosauriern ausgestorben.
Mit mehr als 1500 bekannten Gattungen wiesen die Ammoniten einen großen Formenreichtum auf. Es gab etwa 30.000 bis 40.000 Arten. Die meisten wurden als ausgewachsene Tiere zwischen 1 und 30 cm groß. Es gab aber auch Arten mit Schalendurchmessern von bis zu ca. 1,80 m. Frühe Formen der Ammoniten, die „Altammoniten“ (Goniatiten) traten zuerst in der Zeit des Unterdevon, ca. 400 Millionen Jahre vor heute auf. Die Ammoniten sind für die Geologie und die Paläontologie von großer Bedeutung, da man mit Hilfe ihrer fossilen Reste viele Gesteinsschichten zeitlich sehr gut einordnen kann.
Der Ammonit gehört zur geologischen Sammlung im Museum Bünde und kann im Dezember in den Ausstellungsräumen besichtigt werden.


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