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Welche Form der Kinderbetreuung ist möglich?

Seit Montag, den 16.03.2020, gilt ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in folgenden Kindertagesbetreuungsangeboten: Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, heilpädagogischen Kindertageseinrichtungen und „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen“ (Brückenprojekte).

Wie sehen die aktuell gültigen Regelungen (bis zum 14. Mai 2020) aus?

Aus Gründen des Infektionsschutzes ist bis zum 14. Mai 2020 eine eingeschränkte Notbetreuung möglich. Diese Notbetreuung gilt für Kinder, deren Eltern den besonderen Berufsgruppen angehören. Sie gilt gleichsam bei der Sicherung des Kindeswohls im Einzelfall. Zudem gibt es noch eine erweiterte Notbetreuung für erwerbstätige Alleinerziehende und Alleinerziehende in Abschlussprüfungen von Schul- und Hochschulausbildung.

Kann ich die Notbetreuung für mein Kind in Anspruch nehmen?

Diese Ausnahmen gelten vom Betreuungsverbot:

  • Kinder von Personen, die in einem Tätigkeitsbereich nach Anlage 2 der Coronabetreuungsverordnung tätig und in diesem unabkömmlich sind,
  • Kinder, bei denen die Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls erforderlich ist,
  • Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden sowie von Alleinerziehenden, die sich in einer schulischen oder hochschulischen Abschlussprüfung befinden.

Dazu müssen die Eltern der Kita bzw. Schule entsprechende Bescheinigungen vorlegen.

Kita

Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers (PDF, 128 kB)

Bescheinigung für erwerbstätige Alleinerziehende (PDF, 137 kB)

Bescheinigung für Alleinerziehende in einer Schul- oder Hochschulausbildung (PDF, 137 kB)

Schulen

Welche Form der Kindertagesbetreuung ist ab dem 14. Mai 2020 möglich?

Unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens werden vom 14. Mai 2020 an in mehreren Stufen an schrittweise weitere Kinder die Kindertagesbetreuung besuchen können. Ab dem 14. Mai 2020 wird die Kindertagesbetreuung in Kita-Einrichtungen geöffnet für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT).
Zudem dürfen Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, wieder in Kindertageseinrichtungen oder in Kindestagespflegestellen betreut werden. Eine entsprechende Umsetzung für die Betreuung von Kindern in heilpädagogischen Gruppen soll im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten erfolgen.
Darüber hinaus werden die Angebote für Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot für Kinder geöffnet, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben.
Brückenprojekte können wieder geöffnet werden. Und eine von Eltern privat organisierte Betreuung ist unter Auflagen möglich.

Wie sind die weiteren Schritte ab dem 28. Mai 2020?

Ab dem 28. Mai 2020 werden alle übrigen Vorschulkinder in der Kindertagesbetreuung aufgenommen.


   

Antworten auf Fragen sowie Informationen zur Coronabetreuungsverordnung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Die Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notbetreuung ab 23. April 2020 finden Sie hier.

Grunsätzliche Informationen finden Sie auch in den Fragen und Antworten des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

   

Werden die Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Ganztags- und Betreuungsangebote in Schulen ausgesetzt?

Ja. Sämtliche Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung werden für die Monate April und Mai 2020 ausgesetzt. Damit müssen die Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots für die Monate April und Mai 2020 keine Elternbeiträge aufbringen.

Das gilt auch in Bünde und ist so geregelt:
Die Stadt Bünde hat in Form von Dringlichkeitsentscheidungen dafür gesorgt, dass für die Monate Mai und April 2020 keine Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in den Kitas, Kindertagespflegestellen und den Schulen eingezogen werden. Bei SEPA-Lastschriftmandaten wird keine Abbuchung vorgenommen. Eltern, die die Beträge mittels Daueraufträgen überweisen, werden gebeten, die Zahlung für April und Mai vorerst nicht zu veranlassen. Bereits bezahlte Beträge werden schnellstmöglichst erstattet. Auch für Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung untergebracht sind, gilt diese Regelung.

   

Erhalte ich eine Entschädigung, wenn ich als Berufstätiger oder Selbständiger meine Kinder zu Hause betreuen muss?

Ja. Mittlerweile ist gesetzlich geregelt, dass auch für Verdienstausfälle, die durch die Betreuung von Kindern entstanden sind, das Land Norrhein-Westfalen entschädigt. Hierfür ist der LWL zuständig. Informationen zur Entschädigung bei Kinderbetreuung finden Sie hier.


Telefon: 05223 161-0
Telefax: 05223 161-351
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