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07.12.2017

Bünde baut Bildungsstandort weiter aus

Nachdem der Schulausschuss der Stadt Bünde im Dezember letzten Jahres mit dem Beschluss zum Neubau zweier Mensen im Schulzentrum-Nord (je eine am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und an der Erich-Kästner-Gesamtschule) bereits eine wichtige Entscheidung zur Fortentwicklung des Schulzentrums Ennigloh getroffen hat, fasste er in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch nun mehrere Beschlüsse zur Fortentwicklung des Bildungsstandortes Bünde-Mitte.

Mit dem Umzug des Offenen Ganztags auf das Gelände der Grundschule Bünde-Mitte wird der Weg für weitere Entwicklungen geebnet.

Dass die OGS-Schülerinnen und –schüler nach dem geplanten Auszug aus dem Gebäude der ehemaligen katholischen Grundschule nicht mehr die Straße überqueren müssen, ist nur ein Vorteil, der sich aus dieser Baumaßnahme ergibt. Der aktuell genutzte, aus energetischer Sicht aber ungünstige Pavillon auf dem Schulgelände, der vier Unterrichtsräume beherbergt, soll für einen Anbau weichen. Durch das neue Raumkonzept werden sechs Räume à 60 m², zwei bis drei kleine Nebenräume und eine Mensa geschaffen.

Auch für das frei werdende Gebäude der jetzigen OGS gibt es bereits Folgeplanungen. Zum einen soll hier eine weitere Gruppe der angrenzenden AWO-Kindertagesstätte untergebracht werden, um auch dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen Rechnung zu tragen. Außerdem ist geplant, hier zukünftig das „Kinder- und Jugendzentrum Atlantis“ zu etablieren. Hierzu soll ein multifunktional nutzbarer Raum als Anbau entstehen. Durch die Nähe zu den Schulen, aber insbesondere auch durch die Möglichkeiten des attraktiven Außengeländes ergeben sich hier für das städtische Jugendzentrum vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Daher hat sich auch bereits der städtische Jugendhilfeausschuss grundsätzlich für diese Lösung ausgesprochen.

Außerdem stehen auch an der Realschule Bünde-Mitte zukunftsträchtige Baumaßnahmen an. Im Zuge des Konzepts „Gemeinsames Lernen“, bei dem Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam mit Kindern ohne Handicap unterrichtet werden (Inklusion), müssen so genannte „Differenzierungsräume“ geschaffen werden. Bis zum Schuljahr 2021/22 soll jedem Jahrgang ein zusätzlicher Raum zur Verfügung stehen. Auch hier sollen neue Klassenräume gebaut werden.

Der Schulausschuss hatte hierfür unterschiedliche Varianten prüfen lassen und sich am Mittwoch für einen Neubau im Bereich zwischen der Sporthalle und dem Realschulgebäude ausgesprochen. Hier besteht auch die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedarfe in Abschnitten zu bauen. Um möglichst alle künftigen Bedarfe der Realschule berücksichtigen zu können, hat der Schulausschuss die Schule um Stellungnahme gebeten, insbesondere auch zur Möglichkeit der Einrichtung eines Hauptschulbildungsganges und zur Frage nach einer Ganztagsbeschulung.

„Berücksichtigt man noch das nur wenige Schritte entfernte Gymnasium am Markt, haben wir in Bünde-Mitte in unmittelbarer Nachbarschaft ein hoch attraktives Angebot von Bildungseinrichtungen. Von der frühkindlichen Bildung in der Kita über die Grundschule und die weiterführenden Schulen, Realschule Bünde-Mitte und Gymnasium am Markt, kann hier jedes Kind seinen individuellen Weg zum Schulabschluss finden. Dieses Angebot wollen wir stärken und weiter ausbauen. Durch die hinzutretenden Angebote des städtischen Jugendzentrums werden sich weitere vielfältige Angebotsstrukturen ergeben. Die Stadt Bünde ist bereits heute ein bedeutender und gut aufgestellter Bildungsstandort. Das ist ein ganz wichtiger Standortfaktor für uns. Ich freue mich, dass der Schulausschuss am Mittwoch mit seinen Beschlüssen den Weg frei gemacht hat, den Bildungsstandort Bünde weiter auszubauen“ so der Erste Beigeordnete der Stadt Bünde, Günther Berg.


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