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11.09.2018

Symbol der Versöhnung: „Ohrenmensch“ erhielt Platz im Rathaus

Die Skulptur „Ohrenmensch“ des vor zwei Jahren verstorbenen Bünder Künstlers Horst Michael Perlick hat im Rathaus Bünde einen Ehrenplatz erhalten. In einer Feierstunde enthüllte Bürgermeister Wolfgang Koch im Beisein der Familie Perlick und weiteren geladenen Gästen das Kunstobjekt im Foyer zum Ratssaal. „Die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten darf niemals in Vergessenheit geraten“, so das Stadtoberhaupt in seiner Rede. Als Symbol der Empathie steht der „Ohrenmensch“ für eine zukünftige Welt des Friedens und tritt ethnischer und religiöser Verfolgung entgegen. Sein Erschaffer Horst Michael Perlick setzte sich zeitlebens für den Versöhnungsgedanken ein.

Die Skulptur symbolisiert den in der Bibel beschriebenen „erneuerten Menschen“. Indem ihm ein neuer Geist gegeben und das alte „Herz aus Stein“ durch ein fühlendes „Herz aus Fleisch“ ersetzt wird (Hesekiel 36, 26), kann er „innerlich richtig hören und sehen“. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat dem „Ohrenmenschen“ eine große Aussagekraft bescheinigt. Als Leihgabe war er bereits in Israel und anderen Orten zu Gast. Nun hat er im Rathaus einen festen Platz gefunden.


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