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13.11.2017

Umweltunterricht der EWB im Kindergarten Dünne Kinder lösten die Frage: Wie kommt das Wasser in den Hahn?

Wasseraufbereitung im Kindergarten

BÜNDE. Die Kinder im Evangelischen Kindergarten Dünne haben am Freitagmorgen eindrucksvoll erfahren können, was die Wassertropfen auf ihrer Reise vom Himmel in den heimischen Wasserhahn alles erleben. Die Energie- und Wasserversorgung Bünde GmbH (EWB) war mit ihrem Lernprojekt erstmals auch in einem Kindergarten zu Gast. Gemeinsam mit Christiane Pfingst von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. (DUA) haben sie den Kindern spielerisch und kindgerecht wichtiges Wissen über das nasse Element vermittelt. Für den Kindergarten Dünne war der Besuch gleichzeitig auch der Abschluss des eigenen Projekts zum Thema Wurzeln – und diese brauchen nun einmal Wasser, damit die Pflanze wachsen kann.

„Stets sauberes Trinkwasser für Menschen, Tiere und Pflanzen zur Verfügung zu haben, das ist für uns ganz selbstverständlich. Wir wollen deshalb auch den Kindergartenkindern zeigen, wie wertvoll das Wasser für die Menschen auf der Welt ist und welchen Kreislauf unser Wasser durchläuft, um sauber zu ihnen und ihren Familien nach Hause zu kommen“, sagt Projektorganisatorin Anke Sundermeier von der EWB. Und diese Idee kommt bestens an: Gleich 11 Einrichtungen aus dem Wasserversorgungsgebiet der EWB haben sich mit ihren Kindern für eine Unterrichtseinheit angemeldet. Sie bekommen in den kommenden Wochen Besuch von Christiane Pfingst. Im Evangelischen Kindergarten Dünne absolvierte die Mitarbeiterin der DUA gleich drei je einstündige Unterrichtseinheiten und vermittelte den insgesamt 27 Kindern die grundlegenden Dinge zum Thema Trinkwasser mit vielen Spielen und Mitmachaktionen.

Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn? Und wohin geht das Wasser wenn ich fertig bin mit dem Baden? – Fragen, die die Kindergartenkinder sofort stellten. Und sie haben Glück: Denn das Trinkwasser der EWB ist ein Paradebeispiel für den Kreislauf des Wassers. Als Regen fällt das Wasser hinab und sammelt sich anschließend im Erdreich. Von dort wird es von der EWB mit Hilfe von insgesamt 33 Brunnen wieder an die Oberfläche gepumpt sowie mit hochmoderner Technik in einem der vier Wasserwerke gesäubert und zum Trinken aufbereitet. So werden jedes Jahr rund 3,2 Milliarden Liter Trinkwasser in die rund 20.000 Haushalte in Bünde, Kirchlengern und Rödinghausen geliefert. Dafür sind mehr als 625 Kilometer an Rohrleitungen notwendig, die sukzessive von der EWB modernisiert werden, damit die Versorgungssicherheit auch weiter auf höchstem Niveau gehalten werden kann. Ist das gebrauchte Wasser dann in den Abfluss gelaufen, wird es im Klärwerk noch einmal gesäubert. Wie schwer es ist, das gebrauchte Wasser anschließend wieder zu reinigen, konnten die Kinder selbst erleben. Zusammen mit Christiane Pfingst bauten sie eine eigene kleine Filteranlage – aus einer PET-Flasche sowie ein wenig Sand und Watte. „Die großen Filteranlagen in unserem Wasserwerk funktionieren ganz ähnlich“, sagt Anke Sundermeier. Indem die Kinder eingefärbtes Trinkwasser durch ihre kleinen Filteranlagen gossen, bekamen sie einen guten Eindruck davon, wie die Säuberung in der Praxis funktioniert.

„Es war toll zu sehen, mit wie viel Spaß die Kinder bei der Sache waren“, freut sich Anke Sundermeier über die tolle Mitarbeit der Kinder. „Das zeigt mir, dass sich das Engagement der EWB und der DUA gelohnt hat.“ Auch an den Grundschulen wird der lokale Energie- und Wasserversorger in den kommenden Wochen wieder zu Gast sein, dort allerdings mit dem Schwerpunkt Erdgas und Solarthermie.


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