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04.07.2019

Zwei neue Rettungswagen in Dienst gestellt

Am 1. Juli 2019 sind zwei neue Rettungswagen bei der Stadt Bünde in Dienst gestellt worden. Beide Fahrzeuge sind auf dem neuesten Mercedes Sprinterfahrgestell aufgebaut und verfügen über eine Leistung von 190 PS bei einer zulässigen Gesamtmasse von 5,3 Tonnen.

Nicht nur das Fahrzeug entspricht dem neuesten Stand der Technik, auch der Kofferaufbau des Patientenraumes ist nach aktuellen Vorgaben ausgestattet und wird dazu beitragen, die Versorgungsqualität der Patienten zu verbessern. Der Ausbau wurde durch die Firma GSF Sonderfahrzeugbau aus Niedersachsen auf Grundlage der individuellen Vorgaben des Rettungsdienstes durchgeführt. Bei der Planung des Ausbaus konnten sich die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes einbringen und konstruktive Optimierungsvorschläge unterbreiten. Nur so können die Fahrzeuge immer weiter entwickelt und die Arbeit des Rettungsdienstes sicherer und effizienter gestaltet werden.

Mit der Indienstnahme der neuen Einsatzfahrzeuge verfügt der Rettungsdienst der Stadt Bünde auf allen vier Rettungswagen über elektrisch betriebene Fahrtragensysteme (Heben und Senken auf Knopfdruck) sowie Einzugshilfen. Diese technische Verbesserung soll das Einsatzpersonal entlasten und stellt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention dar.
Bei über zehn zu leistenden Einsätzen pro Dienst ist insbesondere das Heben und Einschieben der Trage in den Rettungswagen eine enorme Belastung für die Einsatzkräfte, welche durch das neue System deutlich reduziert werden kann.

Die beiden neuen Rettungswagen sind eine Ersatzbeschaffung für zwei ältere Fahrzeuge. Gemäß aktuellem Rettungsdienstbedarfsplan des Kreises Herford werden Rettungswagen alle sechs Jahre bzw. bei Erreichung von 200.000 gefahrenen Kilometern ausgetauscht, da der Grad der Inanspruchnahme und damit auch des Verschleißes der Fahrzeuge insbesondere aus den geleisteten Kilometern enorm hoch ist.

Zukünftig sollen die Fahrzeuge allerdings nicht mehr komplett neu beschafft, sondern lediglich der Kofferaufbau auf ein neues Fahrgestell umgesetzt werden. Das spart erheblichen Aufwand und senkt die Kosten.


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