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21. Bünder Ausbildungsplatzbörse präsentiert wieder ein breites Spektrum an Unternehmen und Berufen

Ausbildungsplazbörse
© Stadtmarketing/Tittel 
Am Freitag, 9. Februar 2018 findet in der Zeit von 13 bis 17 Uhr wieder die „Bünder Ausbildungsplatzbörse“ im Stadtgarten Bünde statt. Etwa 100 Aussteller werden sich und rund 150 Berufe präsentieren. Eine fundierte Berufsausbildung stellt für junge Menschen ein elementares Kapitel für ihre
Zukunft dar. Knapp 350 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland sichern Schülerinnen und Schülern gute Perspektiven. Gleichzeitig hilft es den Unternehmen und Institutionen, ihren Fachund Führungskräftenachwuchs dauerhaft zu sichern. Unsere Region ist durch eine Vielzahl von eigentümergeführten Unternehmen in den wichtigsten Branchen geprägt, die bestrebt sind, dem Nachwuchs eine Chance zu bieten und junge, motivierte Menschen auszubilden, um ihnen die benötigte fachliche, soziale und persönliche Kompetenz für einen späteren Einsatz in der Berufswelt mit Entwicklungsperspektiven zu ermöglichen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die
Arbeit von gut ausgebildeten Fachleuten nach wie vor als Garantie für hochwertige und langlebige Produkte sowie für überzeugende Dienstleistungen gilt.
Diese Tatsache spiegelt sich in den steigenden Anmeldezahlen der „Bünder Ausbildungsplatzbörse“ wider, die die Stadt Bünde nun schon zum 21. Mal in Zusammenarbeit
mit der „Agentur für Arbeit“ und der „Initiative Wirtschaftsstandort Kreis Herford e.V.“ organisiert.
Als sie am 5. Mai 1998 erstmals ihre Pforten öffnete, war die Ausbildungsplatzbörse die erste ihrer Art im Kreis Herford. Heute präsentiert sich die Kontakt- und Informationsmesse rund um die berufliche Ausbildung als etablierte Veranstaltung von überregionaler Bedeutung. „Das Einzugsgebiet wächst stetig weiter, immer mehr auswärtige Firmen wollen sich bei uns präsentieren“, sagt der Bünder Wirtschaftsförderer Hartmut Bokel. Leider könnten nicht alle interessierten Firmen berücksichtigt werden, da die Veranstaltung sonst aus allen Nähten platzen würde.
Nicht nur das Einzugsgebiet habe sich im Laufe der Jahre ausgedehnt, auch das Verhältnis zwischen potentiellen Auszubildenden und Ausbildern sei ein merklich anderes geworden. „War die Ausbildungsplatzbörse früher primär eine Plattform für Schulabgänger, die nach geeigneten Lehrstellen Ausschau hielten, so steht heute die Unterstützung der Unternehmen im Vordergrund, geeignete Auszubildende zu finden – besonders in den weniger bekannten Branchen. Gerade handwerkliche Betriebe würden „händeringend“ geeignete Auszubildende suchen. Heutzutage sei es wichtig, dass Unternehmen auch „in die zweite Reihe schauen“: „Viele Firmen können es sich einfach nicht mehr leisten, auf Bewerber zu warten oder nur Kandidaten mit den besten Schulnoten zu wählen“. Auch hier zeigt sich die Stärke der Ausbildungsplatzbörse: sie ist sowohl eine Informations- als auch eine Kontaktbörse, bei der das persönliche Gespräch zwischen Jugendlichen und Personalverantwortlichen ermöglicht wird. „Ein guter persönlicher Eindruck kann bei einer späteren Bewerbung mehr ins Gewicht fallen als ein Notendurchschnitt auf dem Zeugnis“, bekräftigt Hartmut Bokel.
Da durch den demografischen Wandel die Schülerzahlen immer weiter sinken, müssen die Unternehmen heutzutage umdenken. „Weniger Schülerzahlen bedeuten sinkende
Bewerberzahlen“, bringt es der Wirtschaftsförderer auf den Punkt. Auf der anderen Seite fixierten sich die Jugendlichen zu oft auf eine relativ kleine Anzahl populärer Berufe, wie Kfz-Mechatroniker oder Kauffrau im Einzelhandel – ein Problem für diejenigen Unternehmen, die in ebenso attraktiven und zukunftsfähigen, aber eher unbekannteren Sparten ausbilden. Auch hier hilft die Ausbildungsplatzbörse, den Schülern realistische und passgenaue Alternativen zum „Traumberuf“ aufzuzeigen. „Jugendliche müssen ein breites Spektrum an Berufsbildern betrachten und kennenlernen, um sich möglichst viele Wege in die Zukunft offen zu halten“, so Hartmut Bokel.
Die Veranstalter rechnen erneut mit einer starken Resonanz - schließlich geht es nicht nur um Ausbildungsplätze für dieses Jahr, sondern auch bereits für 2019.

Kontakt

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Fax: 05223/1616-319
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