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Integration



   

Integrationskonzept der Stadt Bünde

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Die PDF-Datei enthält das Integrationsonzept der Stadt Bünde.

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Integrationskarte

   

Integrationsrat

Die Stadt Bünde hat in ihrer Hauptsatzung festgelegt, dass ein Integrationsrat eingerichtet wird. Als kommunales Fachgremium zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund besteht er aus neun Ratsmitgliedern und zehn von den Migrantinnen und Migranten gewählten Vertreterinnen und Vertreter.

Der Integrationsrat setzt sich für die gesellschaftliche Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ein. Er fördert das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Toleranz, Akzeptanz und Respekt auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen Lebens. Darüber hinaus wendet er sich gegen Diskriminierung und gesellschaftspolitische Benachteiligung von Minderheiten.

Die Mitglieder des Integrationsrates beschäftigen sich u.a. mit den Themenblöcken:

- Sprachförderung
- interkulturelle Arbeit in Kindertagesstätten und Schulen
- Verbesserung der Ausbildungssituation von Migrantinnen und Migranten
- Förderung von Integrationsprojekten und interkulturellen Zentren

Die demografischen Prognosen zeigen seit Jahren, dass Deutschland ethnisch sowie kulturell heterogener und gleichzeitig auch älter wird. Von diesen Entwicklungen betroffen sind die sozialen Sicherungssysteme, die Pflege von älteren Menschen und die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Ausschlaggebend für ein erfolgreiches Meistern dieser Herausforderungen ist der soziale und kulturelle Zusammenhalt der Gesellschaft. Aus diesem Grund spielt die Frage, wie Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenleben, eine bedeutende Rolle.
Die Stadt Bünde und der Integrationsrat haben erkannt, dass ein friedliches und auf Toleranz basiertes Zusammenleben von Bünderinnen und Bündern mit und ohne Migrationshintergrund essentiell bedeutsam für eine erfolgreiche Zukunft der Stadt ist.
Bereits im Jahr 2006 wurden erste Ideen für eine verbesserte Integrationsarbeit im Rahmen einer Bildungskonferenz gesammelt. Initiatoren der Konferenz waren der damalige Ausländerbeirat und die Stadt Bünde.
Im Jahr 2011 griff der damalige Integrationsausschuss die gesammelten Ansätze wieder auf und beschloss, mit Mitteln der KOMM-IN-Förderung, ein Integrationskonzept zu erstellen.
Dieses Konzept wurde noch im gleichen Jahr mit dem Institut für interkulturelle Management- und Politikberatung aus Düsseldorf und der Beteiligung der Bünder Bürgerinnen und Bürgern mit und ohne Migrationshintergrund erstellt.
Seitdem hilft es als „Fahrplan“, die Integrationsarbeit in Bünde zu strukturieren.

Bezugnehmend auf die Entwicklung der Flüchtlingsbewegung in den Jahren ab 2014 stellte der Integrationsrat in seiner Sitzung vom 30.01.2017 fest, dass die im Integrationskonzept erarbeiteten Handlungsfelder auch auf die fluchtbedingte Migration Anwendung finden.
Das Konzept bewähre sich damit auch aktuell. (Stand: 11.07.2018)

   

Ankommen in Bünde

   

Ankommen in Bünde: neue Informationsbroschüre erleichtert Integration

Oft sind es erste Ansprechpartner, die helfen können, um sich zurechtzufinden. Annette Ortmann vom Jugendamt und Mohamed Selim Khalil vom Sozialamt, beide von der Stadt Bünde, sind zwei solche, die sich für die Belange von Zugewanderten einsetzen. Die beiden Sozialarbeiter geben dabei gerne „Hilfe zur Selbsthilfe“: „Wir helfen neu angekommenen Menschen, sich zu orientieren und die für sie nötigen Ansprechpartner zu finden.“ Hier kommt auch die aktuelle Informationsbroschüre ins Spiel, die einen umfassenden Überblick über die Einrichtungen und Angebote aus den verschiedensten Lebensbereichen wie Weiterbildung und Sprachförderung, Familie und Kinder, Arbeit und Ausbildung oder Sport und Kultur bietet. Beim Inhalt wurde großer Wert darauf gelegt, alle nötigen Kontaktdaten aufzuzeigen. „Wir möchten das Gefühl geben, dass wir für jede und jeden da sind“, bekräftigt Khalil.
„Ankommen in Bünde – erste Schritte zur Integration“ ist eine überarbeitete Broschüre, die den langjährigen „Integrationswegweiser“ ablöst. „In letzter Zeit sind sehr viele Menschen aus Osteuropa sowie viele Familienmitglieder von anerkannten Flüchtlingen zu uns gekommen. Familien mit schulpflichtigen Kindern werden durch die Schule sofort in das System integriert, die mit kleineren Kindern hängen quasi in der Luft“, so Ortmann. Die neue Broschüre ist genau auf diese Menschen zugeschnitten und hilft ihnen, sich in das soziale Netzwerk einzufügen.
Finanziert wurde die Informationsbroschüre zu 100 Prozent mit Mitteln aus dem Förderprojekt „KOMM AN-NRW“. Demnächst wird sie in weiteren Sprachen erscheinen. „Wir arbeiten gerade an einer türkischen, bulgarischen, rumänischen und englischen Version, um damit einen noch größeren Personenkreis anzusprechen“, so die Stadtmitarbeiter.
Erhältlich ist die Broschüre „Ankommen in Bünde – Erste Schritte zur Integration“ im Bürgerbüro der Stadt Bünde, den Stadtteilbüros in Bünde-Mitte und Hunnebrock, beim Kreis Herford sowie in vielen weiteren öffentlichen Einrichtungen. Auch online kann sie unter www.buende.de/integration abgerufen werden.

Dokument anzeigen: Ankommen in Bünde
Die PDF-Datei enthält erste Schritte zur Integration.

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Fax: 05223 1616-398
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