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Mobilität Radverkehr

Die Stadt Bünde fördert seit vielen Jahren intensiv den Radverkehr. Durch ein hohes Engagement von allen Seiten konnten damals innerhalb kurzer Zeit die Bedingungen für den Radverkehr wesentlich verbessert und die Attraktivität gesteigert werden.
Im Jahr 2000 wurde die Stadt Bünde in die Arbeitsgemeinschaft “Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.“ (AGFS) aufgenommen. Darauf aufbauend wurde eine weitere Positionierung “Bünde ist fahrradfreundlich“ als neues städtisches Profil angestrebt. Hierbei sind durch die umgesetzten Projekte zur Radverkehrsförderung in den letzten Jahren und die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit gute Erfolge erzielt worden. Die Verlängerung der Mitgliedschaft in der AGFS ist 2007 durch das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein- Westfalen ausgesprochen worden, im April 2014 ist erfolgreich ein erneuter Antrag auf Verlängerung gestellt worden. Diese Erfolge dürfen jedoch nicht zu einem Ausruhen und Stillstand in der Radverkehrsförderung führen.
Der Rat hat 2011 auf der Grundlage der Daten der Mobilitätsstudie Zielgrößen für die Mobilitätsentwicklung in Bünde bis 2025 beschlossen (zum Beispiel Steigerung des Radverkehrsanteils auf 25 %). Um diese Entwicklung im Radverkehrsanteil zu erreichen, bedarf es der Etablierung des Fahrrades als eine attraktive Alternative zum Auto. Zur Förderung des Radverkehrs gehören neben der Gestaltung und Schaffung von Radverkehrsanlagen auch gute und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Um das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel zu positionieren, ist eine sichere und komfortable Nutzung zu schaffen. Das Fahrrad ist in das Bewusstsein der Menschen zu verankern und in den Fokus zu rücken.

Radabstellanlagen
Häufig ist das Fehlen von geeigneten Abstellanlagen ein Grund, warum das Fahrrad im Alltag nicht verwendet wird. Insbesondere an öffentlichen Einrichtungen (= Zielorte des Alltagsradverkehrs) sollten sichere und komfortable Radabstellanlagen geschaffen werden. Auch in der Stadt Bünde nehmen die E-Bikes bzw. Pedelecs immer mehr an Beliebtheit zu, insbesondere bei den älteren Radfahrerinnen und Radfahrern, sodass auch hier diebstahlsichere Abstellanlagen erforderlich werden.

Die Stadt Bünde hat im ersten Schritt bei öffentlichen Einrichtungen den Handlungsbedarf bei den städtischen Friedhöfen festgestellt. Jeder Ortsteil besitzt seinen eigenen Friedhof und dieser stellt somit ein wichtiges Ziel neben den Einkaufsmöglichkeiten und Schulen dar.
Die Fahrradanlehnbügel werden so nah wie möglich am Eingangsbereich der Friedhöfe angelegt. Darüber hinaus sind die Stellplätze über einen möglichst kurzen Weg von der Straße bzw. dem Radweg erreichbar. Eine durchgängige/barrierefreie Anfahrt ist gewährleitstet.
Die beschriebene Maßnahme, die Ausstattung aller Bünder Friedhöfe mit Radabstellanlagen, betrachten wir als weiteren Schritt, den Radverkehrsanteil zu steigern und somit Klimaschutz zu betreiben.
Die Abstellanlagen werden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) finanziell unterstützt.

Dokument anzeigen: Radabstellanlagen an Friedhöfen (Projekt ab 2020)
Die PDF-Datei enthält die Projektbeschreibung.

PDF, 413 kB


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